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Jon Fosse erhält den internationalen Ibsen-Preis 201019.05.2010
Jon Fosse ist der International Ibsen Award 2010 (Internationaler Ibsen-Preis 2010) für sein einzigartiges dramatisches Werk verliehen worden, das die Tore der Bühne zu den ungelösten Mysterien öffnet, die den Menschen von der Wiege bis zur Bahre begleiten.
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Der norwegische Verfasser Jon Fosse zählt heute zu den wichtigsten Autoren der modernen Dramatik. Ja, mehr noch, er stellt ein eigenes Universum dar, einen Kontinent, der sich vom norwegischen Vestlandet, wo Jon Fosse auch heute noch wohnt, nach Asien, Südamerika, Osteuropa und den Rest der Welt erstreckt. Seit dem Debut am Theater Den Nationale Scene in Bergen 1994 wurden Fosses Stücke in rund neunhundert Inszenierungen gespielt. Fosses Werke sind ins Albanische, Hebräische, Katalanische, Persische, Samische, Slowenische, Tibetische und etwa vierzig weitere Sprachen übersetzt worden. Eines seiner frühen und beliebtesten Stücke, Nokon kjem til å komme (Da kommt noch wer), hat im Oktober 2010 in Peking Premiere. Eines seiner neuesten Stücke, Eg er vinden (Ich bin der Wind), wird zur gleichen Zeit in London unter der Regie eines der führenden Regisseure der Gegenwart, des Franzosen Patrice Chéreau, gespielt.
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